Blutzuckermessung

Urinzuckerbestimmung

Bei Diabetikern, die nicht mit Insulin behandelt werden, ist die Bestimmung des Urinzuckers ausreichend. Bei dieser Methode wird ein Teststäbchen in den Urin getaucht. Der Anteil des Urinzuckers lässt sich an der Verfärbung des Teststäbchens erkennen. Die Urinzuckerbestimmung gibt einen Hinweis auf den Zuckergehalt im Urin über einen bestimmten Zeitraum (im Gegensatz zum Blutzuckerwert). Wird Zucker im Urin festgestellt heisst das, dass seit der letzten Blasenentleerung der Blutzucker über der Nierenschwelle (in der Regel 160-180 mg/dl) gelegen hat. Die benötigten Urinzuckerteststreifen können vom Arzt verordnet werden.


Blutzuckerbestimmung

Die Häufigkeit der Blutzuckerbestimmung richtet sich nach dem Diabetes-Typ sowie der Behandlungsart. Intensiviert eingestellte Diabetiker sollten in der Regel mindestens 4-mal am Tag (morgens nüchtern, mittags und abends vor den Mahlzeiten und spät) ihren Blutzucker messen, um die jeweils notwendige Insulindosis (je nach Höhe des Blutzuckers) zu bestimmen. Die genaue Häufigkeit der für Sie richtigen Anzahl der Messungen sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt abstimmen. Insbesondere bei einer geplanten Schwangerschaft sind zusätzliche Faktoren zu beachten.


Auch bei den folgenden Punkten sollte man häufiger den Blutzucker messen:

  • Neigung zu Unterzuckerung
  • Erkrankungen
  • außergewöhnliche Aktivitäten
  • Aceton im Urin

 
Wie wird der Blutzucker gemessen?

Zur Blutzuckerbestimmung entnimmt man sich beispielsweise aus dem Finger Blut und trägt den Blutstropfen auf einen Teststreifen auf. Ein Blutzucker-Meßgerät ermittelt so den Blutzuckerwert. Dieser Wert ist lediglich eine Momentaufnahme. Die benötigten Materialien zur Blutzuckerbestimmung sind für insulinpflichtige Diabetiker Hilfsmittel und werden vom Arzt verschrieben. In der Regel sind diese Hilfsmittel zuzahlungsfrei, die Krankenkassen übernehmen die Kosten.